Jetzt schlägt's Frieden!

Ökumenische Beatmesse

Logo der Beatmesse Jetzt schlägt's Frieden

Zum ersten Mal wird in der Johanneskirche eine Glocke ertönen. Es ist die Friedensglocke aus Köln-Chorweiler. Denn vor 100 Jahren endete der erste Weltkrieg. Bis heute erschüttern Kriege die Menschheit.

Wie stärken wir den Frieden in uns selbst und in der Welt? Mit der Friedensglocke setzten wir ein hörbares Zeichen!

Die Predigt hält Franziskanerpater Markus Fuhrmann vom Zentrum für Obdachlosenseelsorge „Gubbio“ in Köln. Engagiert ist er auch bei der Vereinigung „Ordensleute für den Frieden“.

In ökumenischer Verbundenheit wirkt Pfarrer Ivo Masanek mit. Musikalisch begleitet wird die ebenso beschwingte wie nachdenklich gestimmte Gemeinde von der Band RUḤAMA. Nach dem Gottesdienst gibt es Mittagessen für alle, gekocht vom Damenmahl. Einfach kommen, mitfeiern und mitessen!

Mitwirkende:
Markus Fuhrmann, Obdachlosenseelsorger in Köln
Ivo Masanek, ev. Pfarrer, Köln
RUḤAMA, Musik



Was ist eine Beatmesse?

Mitreißende Musik, nachdenklich stimmende Meditationen, wachrüttelnde Predigten, eine Liturgie zum Aufhorchen und Mitmachen, ein konkretes Spendenprojekt
So sind ökumenische Beatmessen in der Johanneskirche in Köln-Sülz/Klettenberg.

Im Mittelpunkt steht jeweils ein aktuelles Thema, ein Land oder ein besonderes Projekt vorbereitet vom Projektteam Beatmesse.

  • 400 bis 700 Menschen feiern nachdenklich und ausgelassen Gottes Menschenfreundlichkeit.
  • Die Band RUḤAMA stiftet zum Mitsingen und Zuhören an.
  • Ein prominenter Gast predigt.
  • Katholische und Evangelische Liturgen leiten gemeinsamen die lebendige Liturgie.
  • In der Regel feiern wir eine Beatmesse im Frühjahr und eine im Herbst.

Ökumene auch weltweit

Die katholisch-evangelische Ökumene ist uns wichtig. Im Projektteam Beatmesse planen Menschen aus unterschiedlichen kirchlichen Traditionen den nächsten Gottesdienst. Und auch in den Beatmessen selbst arbeiten evangelische und katholische Liturgen Hand in Hand.

Wenn wir Beatmesse International feiern, betonen wir die weltweite Ökumene. Im Gottesdienst kommen uns die Menschen eines Landes nahe. Die Predigt hält dann ein Gast, der dem Land sehr verbunden ist. Mit der Kollekte unterstützen wir ein Spendenprojekt im jeweiligen Land.

Predigt

Prominente aus dem nicht-kirchlichen oder kirchlichen Bereich formulieren eine Zeitansage aus persönlicher und gesellschaftspolitischer Sicht. Die Predigt soll nachdenklich machen, wachrütteln, informieren und auch ansprechend sein.

Daher predigen kirchlich, kulturell und sozialpolitisch engagierte Menschen, die etwas zu sagen haben. Bei Beatmessen haben unter anderem gepredigt:

  • Didi Jünemann, Kabarettist
  • Diethard Zils, Kirchenliedtexter und Dominikanerpater aus Mainz
  • Daniel „Dän“ Dickopf und Edzard „Eddi“ Hüneke, Wise Guys (A-Capella-Gesang)
  • Wilfried Schmickler, Kabarettist
  • Susanne Hermanns, Kabarettistin
  • Franz Meurer, katholischer Pfarrer in Köln-Vingst und Höhenberg
  • Ralph Caspers, Moderator
  • Dietmar Schönherr, Schauspieler (verstorben 2014)
  • Hanns Dieter Hüsch, Kabarettist (verstorben 2005)

Musik

Von Beginn an sorgt die Band RUḤAMA mit eigenen Liedern für die Musik. Ihre Lieder sind auf CDs und in Liederbüchern veröffentlicht und in vielen Gemeinden und bei Kirchentagen bekannt: „Da berühren sich Himmel und Erde“, „Keinen Tag soll es geben“. Mehr unter www.ruhama.de.

Zur Geschichte der Beatmessen an der Johanneskirche

1976 begann der damalige Gemeindepfarrer Eberhard Viertel diese innovativen Gottesdienste an der Johanneskirche in Köln-Sülz/Klettenberg zu feiern. 1985 bis 2000 wurde die Beatmessenarbeit unter dem damaligen Gemeindepfarrer Uwe Seidel überregional bekannt: Auf Kirchentagen füllten die Beatmessen und Lateinamerikatage die großen Versammlungsorte, wie z.B. die Berliner Waldbühne oder die Dortmunder Westfalenhalle.

Seit dem Jahr 2000 gestaltet das Pfarrerehepaar Gaby Masanek und Ivo Masanek mit dem Projektteam Beatmesse diese großen, kommunikativen Gottesdienste.