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Oktober 2015

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Interessierte,

ganz schön lang her ist es, dass Sie unseren Newletter zuletzt erhalten haben. Nein, vergessen haben wir Sie nicht. Wir freuen uns, Sie mit Neuigkeiten aus unserer Arbeit versorgen zu können.

Themen in dieser Ausgabe:

  • Terror der Tatsachen: Diethard Zils predigt in der Beatmesse am 25. Oktober 2015
  • Stolpersteine: Gottesdienst mit Didi Jünemann und Gundula Schmidt am 15. November 2015
  • Ver- FLUCHT: Kirchentags-Beatmesse in Stuttgart aktueller denn je

Seien Sie gut behütet. Herzlichst

Ihre Projektgruppe Beatmesse




Der Terror der Tatsachen – was beeinflusst mein Leben?

Liedtexter und Dominikanerpater Diethard Zils predigt in der Beatmesse

Logo der Beatmesse 'Der Terror der Tatsachen'

Aktuell: Im Anschluss an die Beatmesse signiert Pater Diethard Zils sein gerade erschienenes Buch „Trotz und Träume - Zwischen Politik und Liturgie“. Eine kleine Auflage des Buchs ist vorrätig.

Vor Jahrhunderten dauerte es tagelang, bis ein berittener Bote mal wieder die „neuesten“ Nachrichten ins Städtchen brachte. Im 20. Jahrhundert musste man eine Tagezeitung kaufen oder um 20 Uhr die Tagesschau einschalten. Im Jahr 2015 erreichen mich schlechte Nachrichten und sensationslüsterne Schlagzeigen im Minutentakt. Wir drohen von einer Informationsflut hinweggespült zu werden.

Wovon lasse ich mein Leben beeinflussen? Welche Kräfte kann ich dem Terror der vermeintlichen Tatsachen entgegensetzen? Wie setze ich negative „News“ in positive Energie um?

Dieses Beatmessenthema hat sich Diethard Zils zu seinem bevorstehenden 80. Geburtstag gewünscht. Seit Jahrzehnten wirkt der bekannte Liedtexter („Wir haben Gottes Spuren festgestellt“) bei Beatmessen mit. Bei dieser Beatmesse wird der Dominikanerpater die Predigt halten.

Den lebendigen und lebensnahen Gottesdienst für alle Generationen halten Dominikanerpater David-Michael Kammler und Pfarrer Ivo Masanek. Die Band RUḤAMA lädt zum stillen Lauschen und begeisterten Mitsingen ein.

Zum Mittagessen sind alle eingeladen. Sie brauchen sich nicht anzumelden. Einfach mitfeiern und mitessen.

Predigt
Dominikanerpater Diethard Zils OP, Mainz

Liturgie
Dominikanerpater David-Michael Kammler OP, Köln
Pfarrer Ivo Masanek, Köln-Sülz-Klettenberg

Musik
RUḤAMA



Stolpersteine

Gottesdienst mit der Theaterpädagogin und Theologin Gundula Schmidt und dem Kabarettisten Didi Jünemann

Stolpersteine

In der Beatmesse „Normal oder Super? Was treibt uns an?“ unterstützten wir im Mai 2014 das Stolpersteine-Projekt, mit dem europaweit den Opfern des Nationalsozialismus gedacht wird.

In Kooperation mit der Kölner NS-Dokumentationsstelle und der Gedenkstätte Hadamar hat die Projektgruppe Beatmesse die Namen weiterer drei Menschen aus dem Stadtbezirk Lindenthal recherchiert, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Rahmen des „Euthanasieprogramms“ getötet wurden. Ihnen zum Gedenken wurden kürzlich vor ihren früheren Wohnhäusern „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig verlegt.

Im Gemeindegottesdienst am 15. November 2015 in der Johanneskirche sollen für dieses Projekt die erforderlichen Spenden von 360 Euro gesammelt werden. Unterstützt wird die Gedenk-Aktion von der Theaterpädagogin und Theologin Gundula Schmidt sowie dem Kabarettisten Didi Jünemann. Sie bereichern den Gottesdienst mit Ausschnitten aus ihrer kabarettistischen Bibelarbeit auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart 2015.



ver- FLUCHT!

Daniel „Dän“ Dickopf predigte auf dem Kirchentag

Logo der Beatmesse 'ver- FLUCHT!'

Schön war's! Seeehr sonnig! Und vor allem: Die Kirche war voll! Richtig voll. So richtig mit Schild „Kirche überfüllt“ und Außenübertragung. Und das obwohl die Kirche ein wenig außerhalb der Hauptbühnen lag und wir diesmal nicht wie sonst Freitagabend, sondern Donnerstagmorgen Beatmesse feierten – neben vielen hochkarätigen Podiumsveranstaltungen. An dieser Stelle sei den tollen Helferinnen und Helfern gedankt, die uns vor Ort tatkräftig unterstützt haben – vor allem den unglaublich einsatzfreudigen Jugendlichen um Christopher Braun! Ohne Euch wäre es für das sehr kleine Team Beatmesse sehr schwer gewesen!

Das Thema Flüchtlinge war brandaktuell (und ist es immer noch!). Pater Diethard Zils, der die Beatmesse seit vielen Jahren als katholischer Geistlicher begleitet, gestaltete eine einfühlsame Meditation, die thematisch um kleine (selbst gebastelte) Papierschiffchen kreiste und auf die Situation der Flüchtlinge und das Unterwegssein Bezug nahm.

Mit Daniel Dickopf von den Wise Guys hatten wir einen Prediger gefunden, der mit kritischem Ernst aber auch einer Portion Humor und Selbstironie den Nerv traf. Ausgehend von der Weihnachtsgeschichte und seinen eigenen Gedanken früher als Kind und jetzt als Erwachsener, dem persönlichen Eingeständnis, dass zwischen guten Gedanken und guten Taten manchmal leider doch ein recht dicker Schweinehund liegt und es trotzdem nie zu spät ist, sich endlich aufzuraffen und etwas zur Verbesserung der Situation von Flüchtlingen beizutragen, war er sehr nah bei jedem Einzelnen im Kirchenraum. Sein Willkommenslied, das er extra für die Beatmesse geschrieben hatte und das denn auch hier zur Uraufführung kam, ließ Mut, Hoffnung, Freude - und ein Stückchen Köln in Stuttgart aufleuchten.

Natürlich wurden wir musikalisch wieder sehr mitreißend und stimmungsvoll von RUḤAMA unterstützt. Die Lieder fügten sich sowohl inhaltlich als auch rhythmisch immer wieder lebendig in den Fluss des Gottesdienstes ein.

Die Kollekte ging diesmal an eines der vom Kirchentag empfohlenen Projekte. Wir hatten uns für die Diakonie-Katastrophenhilfe entschieden, die syrische Flüchtlingsfamilien im Irak, in Jordanien, im Libanon und in der Türkei mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Gebrauchs versorgt und dabei auch auf die besonderen Bedürfnisse von Familien mit kleinen Kindern und von Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten achtet. Auch die Unterkünfte werden möglichst familien- und kindgerecht gestaltet: mit Gemeinschaftsräumen, Bildungsangeboten, Spielplätzen etc. Besonders gut finden wir den Ansatz, dass diese Einrichtungen auch von der heimischen Bevölkerung, vor allem von den Kinder, aktiv mit genutzt werden. So kann ein Austausch verschiedener Kulturen zwanglos und spielerisch stattfinden.

Darin sehen wir das Motto des Kirchentages verwirklicht: „… damit wir klug werden.“



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